Mein Jahr? Sportlich recht bescheiden …

Vorgenommen hatte ich mir für dieses Jahr viel. Ambitioniert bin ich gestartet und hatte mein Ziel lediglich auf eine Laufleistung in Kilometern gelegt. Ein Ziel, das ich um mehr als 250 Kilometer verfehlen werde. Warum? Eine gute Frage.

Sicherlich haben die krankheitsbedingten Ausfälle eine große Rolle gespielt. Aber auch die Pause nach der neuen Tätowierung – die zeitlich recht unpassend lag. Aber was kann man tun, wenn der Termin beim Tätowierer über ein halbes Jahr im Voraus geplant werden muss. Und die vier Wochen ohne Sport aufgrund einer wirklich hartnäckigen Erkältung kam auch sehr unpassend. Und im Anschluss daran darf man wieder klein anfangen.

Dafür habe ich die Zeit für mich genutzt. Ich habe alles weggelassen, was die Genesung hätte gefährden können, mir viel Ruhe gegönnt und zusammen mit Claudia versucht, dem Weg der nächsten Jahre eine Richtung zu geben. Das Ziel „wir Laufen über die Alpen“, also den Transalpine Run, haben wir uns für das Jahr 2020 vorgenommen. Allerdings ganz ohne Druck, denn der Weg dorthin ist ambitioniert und weit – aber machbar. Und sollten wir ein Jahr länger brauchen, dann nehmen wir uns die Zeit und verlängern unseren Weg. Das Fehlen der Alpen hier in Rheinland-Pfalz macht das Projekt jetzt nicht gerade einfacher.

Viel wichtiger ist, dass wir uns selbst dabei nicht verlieren, auf unsere innere Stimme und unseren Körper hören und hoffentlich von längeren krankheitsbedingten Unterbrechungen verschon bleiben. In diesem Sinne … und ich bin gespannt, was 2018 für uns bereit hält, denn die Trainingskilometer müssen zwangsweise wachsen.

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