Verrückte Zeiten

September. September 2021. Corona bestimmt unser Leben in Maßen seit ca. eineinhalb Jahren.

Nein, ich fühle mich nicht in meinen Grundrechten eingeschränkt. Nein, ich habe auch keine Problem mit den Mund-Nase-Masken. Nein, ich verstehe die Schwierigkeiten, die es bei der Findung der richtigen Maßnahmen gab, da wir eine solche Situation in den letzten Jahren einfach nicht hatten.

Sportlich sind wir zu Corona-Beginn noch einmal durchgestartet. Ich hatte es sogar geschafft, meinen Halbmarathon zu finishen. Zwar virtuell, aber geschafft. Dazu noch in der Zeit, die ich mir als Ziel gesetzt hatte. Super. Ich bin extra früh aufgestanden, dass ich vor der Arbeit zwischen 6 und 8 laufen konnte. Meine Hausrunde geht über 5,3 Kilometer. Nichts einfacher als 4 Hausrunden zum Halbmarathon. Und danach direkt ins Homeoffice. 😉

Leider blieb es nicht so schön. Es scheint ein ewiges Auf und Ab. Gute Phasen wechseln sich mit krankheitsbedingten Auszeiten ab. Das läuferische Jahresziel weit verfehlt. Die Wettkämpfe blieben aus.

Und im Jahr 2021 dasselbe Spiel. Am Vatertag habe ich mein Etappenziel erreicht und bin einen Halbmarathon mit 1000+ HM gelaufen. Ganz alleine für mich. Laufen statt saufen.

Und danach … der Plan war gemacht und doch kam alles wieder anders. In diesem Jahr war es ein Autounfall mit Totalschaden. Mit einer gebrochenen Rippe läuft es – nicht! So warte ich seit sechs Wochen auf die nächte Trainingseinheit. Am letzten Wochenende gab es 2x 10km im Wandertempo. Immerhin ein kleiner Lichtblick. Unsere „Lu“ freut es, sie kommt endlich in den Genuss längerer Läufe. Und ich bin mir sicher, sie freut sich schon auf die Zeit, wenn es wieder losgeht. Für uns beide.

Die Ziele sind gesteckt. 2022. Hoffentlich. Endlich.

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